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Michel Traore - Student

 

Ich bin der erste Jugendliche aus Mali, der die Schule in Montet besucht. Was heißt das für mich?

In die Schule des Lebens gehen

Alles, was ich jeden Tag erlebe, ist eine Lektion für mein Leben. Ich nehme neue Gewohnheiten an, die ich täglich mit den anderen in die Tat umsetze.  Jeden Tag lerne ich etwas Neues in der Verschiedenheit der Kulturen. Ich lerne zum Beispiel, offen zu sein für die Begegnung mit dem anderen, im Geist der Einheit. Mit keinem der Bewohner von Montet habe ich kulturelle oder familiäre Bindungen. Jeder unterscheidet sich vom anderen. Wir haben nicht die gleichen Augen, mit denen wir die Dinge betrachten; wir interpretieren die Ereignisse auf unterschiedliche Weise. Aber diese Verschiedenheit ist schön, und ich erlebe sie positiv, denn jede Kultur, jede Mentalität lässt mich Neus erlernen.

Verantwortung übernehmen und bewusste Entscheidungen treffen

Die Tür zu dem Haus, in dem ich wohne, steht mir offen mit der Einladung, mich an Regeln zu halten. Achtsam mit allem umgehen, was mir dort zur Verfügung steht, bedeutet auch, dass es denen, die nach mir kommen, weiterhin dienen kann. Das fordert mich heraus, Verantwortung zu übernehmen: ich bin vor meinem Gewissen dafür zuständig, ob ich sie gut oder schlecht wahrnehme.

Dasselbe gilt für die Arbeit:  verantwortlich handeln, indem ich meinen Teil gut tue, nicht nur für mich, sondern für die anderen. In diesem Bewusstsein treffe ich frei meine Entscheidung.

Was ich hier lerne,  wird auch in Zukunft für alle Aspekte meines Lebens gelten.

Edith Hayoen Yun - Komponistin

Hier lerne ich, wie ich leben kann

Celsa Adriana Espinosa Ponte - Studentin

Hinter dem Schmerz entdecke ich Liebe

Rafik Mourad Kirillos Francis - Marketing Management

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